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Fast 450 unterschiedlichste Gruppen und Organisationen leiden unter einer Diffamierungskampagne der beiden Amtskirchen, an der auch eine kleine Ärztegruppe beteiligt ist. Um den diskriminierenden Begriff Psychosekte zu untermauern, wurde von Kirchenvertretern unter anderem die Behauptung aufgestellt, die Gruppen würden mit ihren Methoden psychisch labilen Menschen schaden. Als die Bundesregierung in den 80er Jahren die kirchlichen Behauptungen ungeprüft übernahm, verwahrte sich die Organisation der Transzendentalen Meditation gerichtlich und mit Erfolg dagegen. 1996 setzte der Bundestag eine Enquête-Kommission ein, die in zweijähriger Arbeit zu dem Ergebnis kam, dass die fast 450 „Gruppen insgesamt zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefahr darstellen“ und das diskriminierende Wort „Sekte“ nicht mehr verwendet werden sollte, Anlage 1, Anlage 2, Anlage 3. Daraufhin hat sich die Regierung aus der Diffamierungskampagne zurückgezogen und gibt keine negativen Äußerungen mehr heraus. Die Verantwortlichen der Kampagne agieren jedoch weiter. Es geht ihnen bei der Transzendentalen Meditation darum, die vedische Bewusstseinstechnologie als wirksame Methode für Prävention und Persönlichkeitsentwicklung zu verunglimpfen. Die Transzendentale Meditation ist eine Jahrtausendealte Meditationstechnik. Sie kommt aus der gleichen Tradition, die auch den Ayurveda, Indiens traditionelles Naturheilsystem, hervorgebracht hat. Diese Bewusstseinstechnik verfügt nicht nur über eine ehrwürdige Tradition, sondern ist gleichzeitig die weltweit wissenschaftlich am gründlichsten untersuchte Meditations- und Entspannungsmethode. So wurden in den letzten Jahren mehr als 20 Millionen Dollar Fördergelder des Nationalen Gesundheitsinstituts (NIH) der USA für die Erforschung der positiven Wirkungen der TM zum Beispiel bei hohem Blutdruck gegeben. Da sich die Bundesregierung Zurückhaltung auferlegt hat und keine negativen Äußerungen mehr vorliegen, verfolgt die TM-Organisation ein beim Bundesverfassungsgericht anhängiges Verfahren derzeit nicht weiter. Der Prozess ruht.
Zu den kirchlichen Machenschaften veröffentlichte Prof. Martin Kriele eine „Erklärung für die Presse“, in der er starke Vorwürfe erhebt, Anlage 5. Prof. Kriele ist Staatsrechtslehrer und ehemaliges Mitglied des Landesverfassungsgerichts Nordrhein-Westfahlen. In Anlage 6, „Die faschistischen Züge der Sektenjagd“, präzisiert Prof. Kriele seine Vorwürfe und weist auf die Parallelen der Sektendiffamierung von heute zur Judenhetze von gestern hin. Er kritisiert scharf die kirchlich praktizierten negativen Erziehungswerte, die den Boden für Faschismusanfälligkeit bilden, und weist auf die Kontinuität der Vorgehensweise vom Mittelalter bis in die heutige Zeit hin. Anlage 7 beschäftigt sich mit einer vielfach verbreiteten Handreichung der Evangelischen Kirche zur politischen Haltung Maharishi Mahesh Yogis. In dem Kirchentext (Autor: Hansjörg Hemminger*) wird so getan, als werde eine Rede Maharishis „analysiert“: Beim Abgleich mit den Originalzitaten Maharishis erweisen sich jedoch die kirchlichen Behauptungen einer Demokratiefeindlichkeit Maharishis als freie Erfindung. Prof. Kriele zeigt in seinem Interview (Anlage 6), dass dererlei Auslassungen, Sinnverdrehungen und demagogischen Unterstellungen ein häufig zu beobachtendes Merkmal jener faschistischen Methodik ist, derer sich einige Kirchenvertreter bedienen - und dabei Kirche und Politiker für ihre Ziele missbrauchen. * Dr. Hansjörg Hemminger, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Stuttgart. Anmerkung zu den TM-kritischen Aussagen vereinzelter Ärzte: Wie Sie den behördlichen und ärztlichen Dokumenten entnehmen können, senkt die Meditation die Krankenkosten um 50 Prozent. Dies scheint eine Herausforderung für einige Mediziner und die Pharmaindustrie zu sein. Und so ist es kein Wunder, dass Vertreter dieser Branchen namentlich in der Sektenkampagne auftauchen und sich hinter Kirchenvertretern und Journalisten verstecken. Zum Beispiel gibt es einen Lehrstuhlinhaber für Alternativmedizin, auf den sich die Medien und Stiftung Warentest berufen. Er ist Mitglied einer Vereinigung, welche die Chemieindustrie in der Beförderung ihrer Interessen in der Politik, den Medien und im Gesundheitswesen vertritt. Dieser Mediziner ist Mitverfasser einer Studie, in der er die Seriosität der wiss. Forschungen zur TM in Abrede stellte. Bei Sachkennern verschiedener alternativer Heilweisen ist allerdings der Eindruck entstanden, dass ihm vor allem daran gelegen ist, das Ansehen solcher Methoden in Zweifel zu ziehen. (So trat er in einem Kongress der Sekten-Kritiker als Redner auf und verglich dort in einem Vortrag Vertreter alternativer Heilmethoden mit Sekten.) Im Auftrag von Stiftung Warentest erstellte er als "Schirmherr" ein Handbuch über die Wirkungen Alternativer Medizin, in dem er Homöopathie und andere alternative Methoden zerriss, Meditation und Entspannungsmethoden im allgemeinen empfahl, aber ausgerechnet vor der TM (die in vergleichenden Untersuchungen meist als wirksamste Methode abschneidet) ausdrücklich warnte. Das Handbuch musste Stiftung Warentest nach einer erfolgreichen Klage der Firma Deutsche Homöopathie-Union DHU Arzneimittel & Co. KG vom Markt nehmen. In dem Handbuch wird u.a. auch die Wirksamkeit der seit Jahrtausenden bewährten und hochwirksamen traditionellen indischen Medizin in Zweifel gezogen und die überraschende Behauptung erhoben, "das Konzept des Ayur-Veda" sei "in sich nicht schlüssig", und dies obwohl dieses Therapiesystem sich seit Jahrtausenden erfolgreich bewährt hat, seit Jahrzehnten ayurvedische Therapiemethoden wissenschaftlich untersucht und es in Indien staatliche Forschungseinrichtungen speziell für Ayurveda gibt. Anlage 1
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| Stand: Januar 2008 · © 2008 TM-Schule · Heinke Strinkau · Meditationslehrerin · Waldstraße 22 · 25746 Heide · Tel.: 0481 - 5293 |